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NEWSLETTER JANUAR 2015

 

Männer und Sport

Leistungsdiagnostikzentrum

Hallo ###USER_name###,

 

zu Anfang des Jahres 2015 wollen wir uns mit den Unterschieden zwischen Männern und Frauen beschäftigen. Trainieren Männer anders als Frauen? Zweifelsohne, das sehen wir in unserer tagtäglichen Arbeit in der Stoffwechsel- und Leistungsdiagnose. Doch wo liegen die Unterschiede? Lies dazu den ersten Teil unseres Newsletters.

Essen Männer auch anders als Frauen? Auch hier gibt es interessante Unterschiede, die wir Dir im Ernährungsteil unseres Newsletters beschreiben.

Im dritten Teil nehmen wir das Thema „Männer und Vorsorgeuntersuchungen“ auf. Ein ungeliebtes Gebiet für die Herren der Schöpfung, aber die Daten zeigen, wie wichtig diese besonders für Männer sind.

Natürlich sind die Inhalte klischeehaft dargestellt, doch der Trend geht eindeutig in die Richtung der geschilderten Inhalte. Ihr dürft Euch aber schon auf den Newsletter im Februar freuen, denn dort werden wir dann die frauenspezifischen Trainings- und Ernährungsgewohnheiten unter die Lupe nehmen; zudem gibt´s im Wissenschaftsteil Infos über die unterschiedliche Trainierbarkeit der beiden Geschlechter.

Zu unseren weiteren Themen:

Unser Berglaufseminar findet regen Andrang und wird auf jeden Fall stattfinden. Wenn Du noch einen Platz haben möchtest und zwei schöne, genussreiche und informative Tage im Montafon auf unserer Hütte, der Madrisa-Alm (www.madrisa-alm.at) verbringen möchtest, dann melde Dich unter info@diagnostikzentrum-scheidegg.de dazu an.

Nach unserem Gesundheitssymposium in Lindau haben wir einen Kontakt zu Dr. Katharina Wirnitzer bekommen, die eine groß angelegte Studie durchführt. Warum unterstützen wir die Nurmi-Study?

 

Die Ernährung ist bei sportlicher Aktivität und der Gesunderhaltung ein wesentlicher Faktor. Gerade wenn es in Wettkampfambitionen geht, spielt die Ernährung neben dem sportlichen Vorbereitungstraining auf das Event eine Schlüsselrolle für den Erfolg. Unser Hauptaugenmerk liegt durch unsere Tätigkeit in der Stoffwechsel- und Leistungsdiagnostik natürlich in der gezielten Steuerung des Trainings. Bei der Besprechung der Testergebnisse unmittelbar nach der Diagnostik geht es aber häufig auch um ernährungsspezifische Fragestellungen. Spannend wird es, wenn spezielle Ernährungsformen dazukommen, da diese teilweise enorme Vorteile bringen, andererseits aber auch darauf geachtet werden muss, dass in gewissen Teilbereichen keine Defizite entstehen.  

Studien, die den Erfolg einer vegetarischen und veganen Ernährung vor allem in Sportlerkreisen belegen, sind daher für uns hochinteressant. Daher unterstützen wir die Nurmy-Study und tun alles dafür, die magische Marke von 10.000 Teilnehmern zu "knacken", damit auch wir Europäer zeigen, was gute Studien sind. Den Link zur Teilnahme an der Studie findest Du unter: www.leistungsdiagnostikzentrum.eu/news/

Auch Dr. Katharina Wirnitzer empfiehlt zur gezielten Vorbereitung auf Wettkämpfe sowie für alle sportlich Aktiven, eine Stoffwechsel- und Leistungsdiagnose erstellen zu lassen. Wir freuen uns, wenn Du zu uns zum Test kommst, damit wir Dir Anregungen für Deine sportlichen Aktivitäten geben können.

Zur Terminvereinbarung und für Fragen erreichst Du uns unter den bekannten Nummern:

 

08381 - 94 28 50 (Markus für Scheidegg)
07541 - 39 14 00 (Tim für Friedrichshafen)
08363 - 69 11 65 (Gernot für Pfronten)
0831 - 69 72 46 980 (Manne für Kempten)
0043 - 5522 - 380 69 (Günter für Feldkirch / Vorarlberg)

Es grüßen Dich sportlich

Die Teams der Diagnostikzentren

Initiates file downloadHier kannst Du den Newsletter als PDF herunterladen!


Training: Bewegung als Medikament - der Problemfall Mann

Körperliche Aktivität und Sport sind ein Multimedikament gegen eine Vielzahl von Erkrankungen. Die Bewegung ist somit ein Garant für eine starke Gesundheit und somit hohe Lebensqualität. Doch genau wie beim Medikament gibt es auch beim Sport einen „Beipackzettel“, d.h. die Dosierung muss stimmen, sonst winken auch beim Sport Nebenwirkungen. Denn „viel hilft viel“ oder „einfach mal drauf los“ sind auch im Sport nicht immer hilfreich, gegebenenfalls sogar gefährlich.

In unserer täglichen Arbeit der Stoffwechsel- und Leistungsdiagnose sehen wir zuhauf, dass genau das Thema der richtigen Dosierung bei vielen Aktiven nicht richtig umgesetzt wird. Für viele ist es schwer zu glauben, dass sportliche Aktivität genau dann richtig dosiert ist, wenn sie nach einer Stunde Bewegung noch das Gefühl haben, weiter machen zu können anstatt abgekämpft nach Hause zu kommen.

Interessanterweise gibt es hier vor allem geschlechtsspezifische Unterschiede: Männer tun sich meist schwerer, das Training intuitiv richtig zu dosieren. Männer fordern sich gerne, wollen sich spüren und verausgaben. Gerne gehen sie in den Wettstreit mit anderen und wollen Bestleitungen erzielen. Die Herren der Schöpfung lieben daher gerne den Langstreckenlauf, beim Radfahren zeigen sie dem Kontrahenten am liebsten den Hinterreifen. Fußball und Muskeltraining sind bei den Männern „en vogue“.

Woher kommen diese Unterschiede? Die Professorin und Sportmedizinerin der Uniklinik Freiburg, Ulrike Korsten-Reck, erklärt dies mit dem männlichen Sexualhormon, dem Testosteron, das ab dem jugendlichen Alter für den höheren Anteil an Muskelmasse verantwortlich ist. "Die heranwachsenden Jugendlichen können und wollen dann die neu gewonnene Kraft und Schnelligkeit erproben und im wahrsten Sinne des Wortes die Muskeln spielen lassen", sagt Korsten-Reck. Die Körperfettmessung in der Stoffwechsel- und Leistungsdiagnostik bringt den Unterschied auch zutage: Während normalgewichtige Frauen im mittleren Alter etwa 25% Körperfettanteil besitzen, liegen Männer bei 15%. Die Muskelmasse des Mannes ohne überschüssige Pfunde liegt bei 40 %, bei Frauen hingegen nur bei 30 %.

Sieht man sich die Gesundheitsportangebote der Vereine und Sportgruppen an, so finden sich bei diesen Gruppenangeboten oft nur Frauen, Männer sind meist der Hahn im Korb; sobald es den Hauch einer Damengymnastik hat, bleiben die Männer fern. Oft liegt es aber nur an der richtigen Bezeichnung des Kurses: Wo die Aquagymnastik die Männer nicht von der Couch lockt, finden sich in Kursen wie dem Aqua-Spinning mindestens gleich viel Männer wie Frauen. Auch Kursangebote wie „fit im Job“ oder „Kraft im Alter“ scheinen die Männer wesentlich besser in Gesundheitskurse zu locken.

 

Natürlich sind das Trends, wir wollen nicht alle Männer über einen Kamm scheren; es gibt auch einige, deren Körpergefühl perfekt für die richtige sportliche Belastung ist, was in der Stoffwechsel- und Leistungsdiagnose zutage tritt. In der Regel verhält es sich so, dass, je mehr Sporterfahrung der männliche Proband hat, desto seltener liegen diese mit Ihrer Selbsteinschätzung daneben. Nimm daher einen Leistungs-Check in Anspruch, um zu sehen, ob das Training bei Dir passt. Dann lohnt sich auch die Zeit, die Du in den Sport investierst.


Ernährung: Männer und Essen

Männer sind beim Essen deutlich stärker am Genuss orientiert als Frauen, meint die Soziologin Monika Setzwein von der FH Kiel. „Das heißt, sie essen, was ihnen schmeckt, während Frauen ihr Augenmerk sehr viel häufiger auf Aspekte wie Kaloriengehalt und Gesundheitswert von Speisen legen.“ Also das Steak für den Mann, Obst und Salat für die Frau? Männer mögen besonders Fleisch und Wurst, am besten deftig und stark gewürzt. Daher findet man sie wohl auch häufig am Grill.

Und wer kennt ihn nicht, den männlichen Jugendlichen, der für ein gutes Essen gerne alles stehen und liegen lässt und sich nach dem Essen kräftig und fit fühlt. Bei heranwachsenden Mädchen ist die Ernährung eher ein zweischneidiges Schwert, die Spanne aus Lust am Essen gegen Kontrollverhalten und bereits Zählen von Kalorien. Sicherlich ist dies dem weiblichen Schönheitsideal geschultert, das Schlankheit propagiert.

Sind die Unterschiede im Essverhalten physiologischer Natur? Männer haben durch die höhere Muskelmasse auch einen höheren Grundumsatz und somit natürlich auch einen höheren Energiebedarf. Fleisch hat eine hohe Energiedichte, was in Hungerzeiten wichtig für das Überleben war. Doch diese Hungersnöte gibt es zumindest in unseren Breitengraden nicht mehr. Sicherlich auch ein Grund dafür, warum der Anteil der übergewichtigen Männer (über 60 %) höher als der der Frauen (etwa 50 %) ist.  Oder ist es ein archaisches Relikt aus der Urzeit, wo die Männer für das Jagen verantwortlich waren und somit das Vorrecht auf die Beute hatten?

Es zeigt sich auch, dass sich die Männer bei Lebensmitteln schlechter als die Frauen auskennen, vor allem, wenn in der Familie die klassische Rollenverteilung vorliegt. Dann liegt es auf der Hand, dass sich die Frau, die die Mahlzeiten zubereitet, eigehender mit Lebensmitteln beschäftigt und somit innerfamiliäre Ernährungsspezialistin wird.

Essen und Essverhalten haben auch stark geprägte kulturelle Hintergründe: In vielen Gesellschaften trägt Fleisch einen besonders männlichen Code. Ein richtiger Mann hat eine Vorliebe für starke Kost: sättigend, deftig, stark gewürzt und mit Biss. Fleisch „ist wie kein anderes Nahrungsmittel von einer Aura umgeben, in der sich Macht, Stärke und Potenz zu einer quasi magischen Einheit verdichten … Ein Stück Fleisch auf dem Teller bedeutet, aus dem Kampf mit der Natur als Sieger hervorgegangen zu sein“1.

 

Unser Appell: Männer der Welt, esst ruhig Euer Fleisch, das ist auch aus sportlicher Sicht wegen des gut verfügbaren Eisens sinnvoll, doch garniert den Teller mit reichlich Salat und Gemüse, um auch wertvolle Vitamine und Spurenelemente zu bekommen, die der Sportler zuhauf braucht. Und nach einer harten Trainingseinheit könnt Ihr als weitere Beigabe Kartoffel, Reis und Nudeln nehmen, um Eure entleerten Muskelspeicher wieder füllen.


Medizin / Wissenschaft: Männer und Vorsorge

Lieben die Männer ihr Auto mehr als ihren Körper? Man könnte schon meinen, denn das Auto bringen Sie regelmäßig zum TÜV und zur Inspektion. Und wenn der Wagen mal nicht rund läuft, wird gleich die nächste Werkstatt aufgesucht. Doch wenn´s im Körper mal zwickt, werden die Signale und Hilferufe standhaft ignoriert. Nur widerwillig und bei ausreichend hohem Leidensdruck gehen die Herren der Schöpfung zum Gott in Weiß, der ihnen dann sagt, wie schlecht sie mit ihrem Körper umgehen und was sie tun sollen, um gesünder zu leben. Haben die Männer daher eine niedrigere Lebenserwartung?

Mit Vorsorgeuntersuchungen können Gefahren für die Gesundheit rechtzeitig erkannt werden. Bei vielen Krankheiten gilt sogar, je früher sie erkannt werden, desto größer sind die Heilungschancen. Wenn die entsprechenden Risikofaktoren rechtzeitig bemerkt werden, lassen sich manche Krankheiten sogar ganz vermeiden. Nur so könnte die hohe Herzinfarktrate der Männer von 130.000 pro Jahr in Deutschland gesenkt werden.

Also weiter nach dem Motto: „Ein Indianer kennt keinen Schmerz?“ Sicherlich gibt es Situationen, in denen das Sinn macht, doch in der Gesundheitsvorsorge ist das die falsche Strategie. Unser Appell an die Männer: Gönnt Euch (wie Euren Autos) einen Gesundheits-TÜV und eine regelmäßige Inspektion; verbunden mit einer Leistungsdiagnostik bekommt Ihr von uns neben Überprüfung von Gesundheit und Fitness zusätzlich den Beipackzettel, um das „Medikament Sport“ gezielt, richtig und effektiv anzuwenden. Traut Euch!

Das Team des Diagnostikzentrums